Sag mal, kennst du das Gefühl auch auf einen leeren Bildschirm zu starren? Die Augen sind müde, die Gedanken wirr, und du fragst dich ständig, warum bloß keiner deine Blogartikel liest. Mir ging es am Anfang, als ich mit dem Blogbeiträge schreiben begonnen habe, genauso. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Nächte ich an meinem Schreibtisch verbracht habe, um dafür endlich eine Lösung zu finden.
Gefühlt habe ich mich durch das komplette Internet gesucht, jeden erdenklich (und manchmal auch echt dämlichen) Idee ausprobiert und jeden Tipp gelesen, den ich finden konnte. Und so kam es, dass ich meine Blogartikel ständig überarbeitet habe und dann passierte etwas Unglaubliches. Meine Blogartikel bekamen plötzlich mehr Reichweite als gewöhnlich. Aus den Erkenntnissen, die ich in dieser Zeit gewonnen habe, habe ich meine ganz persönliche 5-Schritte-Methode entwickelt, die meine Blogartikel regelmäßig viral gehen lässt. Diese geheime Formel für erfolgreiche Blogartikel möchte ich gerne heute mit dir teilen.
Im Wesentlichen sieht meine geheime 5-Schritte-Formel für erfolgreiche Blogartikel so aus:
Schritt #1: Die Themenfindung
Bevor du mit dem Schreiben deiner Blogartikel beginnen kannst, brauchst du natürlich ein passendes und vor allem spannendes Thema. Es sollte etwas sein, dass dich selbst begeistert und wofür sich deine LeserInnen ebenfalls interessieren. Denn nur so springt der Funke auch wirklich über. Oftmals ist es auch so, dass die beste Idee für einen neuen Blogartikel direkt in deinem Alltag schlummert:
- Ein besonderes Hobby, ein spannendes Erlebnis oder vielleicht ein neues Lieblingsrezpt?
- Welche Fragen stellen mir meine FreundInnen?
- Wonach suchen Menschen online nach Antworten?
Hier gibt es sicherlich noch viele weitere Ansatzmöglichkeiten. Wichtig ist, dass du dir erstmal alle Ideen, die dir in den Sinn kommen notierst. Manchmal kann auch die verrückteste Idee einfach nur großartig sein und deinen Blogartikel erfolgreich machen. Schreibe wirklich alles auf! Du kannst später immer noch Themen, die sich vielleicht später nicht zu 100% richtig anfühlen immer noch von deiner Liste streichen.
Ein guter Ansatz, um neue Themen für deine Blogartikel zu finden, ist Trends auf Social Media (Instagram oder Facebook), Pinterest und Google-Trends zu verfolgen und zu analysieren. Frage dich, was geht gerade viral und wie kann ich das für meinen Blogartikel umsetzen. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass du jedem Trend hinterherlaufen sollst! Keinesfalls. Denn sind wir mal ehrlich: Nicht jeder Trend passt auch zu jeder Nische. Bleib ehrlich und authentisch. Wer möchte schon auf einem Blog, auf dem es um Babyschlaf geht, ein Rezept für Dubai-Schokolade finden?! Mit einem klaren Thema in der Hand, wird es dir viel leichter fallen einen ausführlichen Blogbeitrag zu schreiben.
Schritt #2: Keywords definieren zum Blogbeiträge schreiben
Wenn du gerade erst angefangen hast, Blogbeiträge zu schreiben, dann fragst du dich vielleicht, was ein Keyword überhaupt ist und worauf du dabei achten musst. Kurz gesagt ist ein Keyword das Hauptwort oder die Hauptphrase, nach der deine LeserInnen beispielweise bei Google suchen könnten. Falls du dich jetzt dabei erwischt, wie du denkst: „Boah, Keywords… muss das unbedingt sein?“ Dann kann ich dir nur sagen: Oh, mein Gott! JA! Denn nur so wissen Google und Co., worum es genau in deinen Blogartikel geht.
Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert die passenden Keywords zu finden. Überlege doch als erstes einmal, nach welchen Begriffen du bei Google suchen würdest, wenn du dich über dein Thema informieren wollen würdest. Hierzu kannst du auch Tools wie Google Autocomplete, Ubersuggest oder Answer the Public nutzen. Achte hierbei unbedingt auf das Suchvolumen (also sprich: wie viele Menschen suchen danach) und die Relevanz.
Lass uns das Ganze einmal anhand eines Beispiels anschauen: Du möchtest Blogbeiträge schreiben zum Thema „Vegane Ernährung“. Im Speziellen hast du dir überlegt, dein Lieblingsrezept für veganes Bananenbrot zu veröffentlichen. Deine Keywords könnten dementsprechend also „veganes Bananenbrot Rezept“ oder aber auch „gesundes Bananenbrot backen“ sein. Diese Keywords solltest du anschließend auf jeden Fall in den Titel deines Blogartikels aufnehmen. Außerdem solltest du dein Keyword in den Zwischenüberschriften verwenden und ganz natürlich in den gesamten Text deines Blogartikels einbauen.
Schritt #3: Die Recherche
Blogbeiträge schreiben: Häufig gestellte Fragen
Erstmal tief durchatmen! Glaub mir, das geht vielen so (auch mir manchmal). Auch ich habe früher oft vor dem leeren Blatt gesessen und mir „Oh mein Gott, was soll ich nur schreiben?“ gedacht (lol). Probiere einfach Folgendes: Schnapp dir ein Blatt oder öffne deine Notiz-App und schreib ohne Bewertung alle Ideen auf, die dir in den Sinn kommen – egal wie verrückt. Manchmal steckt der beste Artikel in einem ganz simplen Gedanken.
Vielleicht fragt dich deine beste Freundin ständig, wie du dein Lieblings-Kuchenrezept machst, oder du ärgerst dich über ein kleines Alltagsproblem. Genau daraus kann ein Artikel entstehen! Zieh auch Inspiration aus dem Netz: Suche auf Pinterest oder Instagram nach Stichworten deines Interessengebiets und schau, was andere dazu posten. Ein kurzer Spaziergang oder ein Kaffee mit einer Freundin können ebenfalls einen Geistesblitz auslösen.
Notiere einfach alles, was dir auffällt, und sortiere später. Du wirst sehen: In deinen Notizen steckt bestimmt schon eine geniale Idee. Dann sagst du dir: „Wow, daraus kann ich echt was Tolles machen!“
Kleiner Spoiler: JA! Keywords klingen erstmal nach Fachchinesisch, sind aber eine echte Hilfe. Dein Keyword ist das Hauptwort oder die Phrase, die dein Thema beschreibt. Damit weiß Google sofort, worum es in deinem Blogartikel geht. Du musst es aber nicht in jeden Satz einbauen. Schreibe am besten natürlich und locker. Ein Beispiel: Wenn du über vegane Brownies schreibst, könnte dein Keyword „vegane Brownies“ oder „schokoladige Kuchenrezepte“ sein. Baue dieses Wort dann in den Titel, in eine Überschrift und im Text ein. So findet Google dich leichter, ohne dass dein Text für deine LeserInnen komisch klingt (Keyword-Stuffing findet keiner lustig, lol).
Eine richtige Regel gibt es hier nicht. Viel wichtiger ist, dass du dein Thema vollständig behandelst und deinen LeserInnen echten Mehrwert lieferst. Als grobe Orientierung gilt: Mindestens etwa 800–1000 Wörter (das empfehlen viele Experten), aber es geht nicht ums reine Zählen. Lieber ausführlich und informativ schreiben als Lücken lassen. Keiner möchte einen Artikel lesen, der schon nach 300 Wörtern langweilig wird. Wenn du merkst, dass du viel zu erzählen hast, mach lieber einen langen, detaillierten Artikel oder überlege, eine Artikel-Serie daraus zu machen. Wenn dein Thema dagegen schnell erklärt ist, musst du keinen Text künstlich in die Länge ziehen.
Der Einstieg entscheidet, ob deine Leserinnen dranbleiben. Fang mit etwas ein, das sofort Interesse weckt: eine Frage, die alle nicken lässt („Kennst du das…?“), eine überraschende Aussage oder eine persönliche Anekdote. Zum Beispiel: „Vor Kurzem habe ich nachts um 3 Uhr einen echten Aha-Moment gehabt und seitdem läuft mein Blog besser denn je…“. So etwas macht neugierig! Halte den Ton locker und erzähle so, als würdest du einer Freundin gegenüber sitzen. Du kannst mit einer kurzen Szene oder einem Problem starten, das du später im Artikel löst. Schreib ein paar Varianten und lies sie dir laut vor. So merkst du schnell, welcher Einstieg am besten knallt. Mit einem guten Anfang nehmen deine LeserInnen dich an die Hand und wollen mehr erfahren.